Jugendtraining

Wenn wir das Training mit Erwachsenen mit Reparatur- und Aufbauarbeit vergleichen können, so ist Arbeit mit Kindern mit Neubau zu vergleichen. Hierbei ist ein solides Fundament und zukunftsorientierte Konstruktion unabdingbar. Klar, daß ein Kind, das irgendwie mit Schach in Berührung kommt, eindeutig von dem Prozess profitiert, weil das Spiel an sich eine Menge an Lebenswichtigen Eigenschaften entwickelt.

Zu erwähnen sind hier logisches Denken und Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Konzentration, Ausdauer und Geduld, Fähigkeit, schwierige Aufgaben selbstständig zu erledigen und nicht zuletzt Erfahrung mit Erfolgserlebnissen und Desaster. Weltweit und sogar in letzter Zeit in Deutschland wurde die exklusive Wirkung des Schachs auf schulische Leistungen der Jugendlichen erkannt, was zunehmend zur Einführung des Schachs als Schulfach führt. In einem unprofessionel gestalteten Trainingsprozess verbergen sich aber auch Gefahren, die nicht mit bloßem Auge erkannt werden können. Ich meine z. B. den Schaden am Selbstwertgefühl. Stellen Sie sich vor, ein Kind spielt seit Jahren Schach und trainiert auch regelmäßig. Er kommt aber partout nicht voran.

Der wahre Grund - komplett uneffektives, konzeptfreies Training, das beim Kind den Anschein erweckt, er macht viel für Schach. Im besten Fall wird dieses Kind mit Schach Schluss machen, nach dem Motto: "Das ist nicht mein Ding". Aber es könnte leider auch zur inneren Überzeugung "ich bin ein Versager" führen, was häufig durch Frustkommentare der "Trainer" oder sogar der Eltern heraufbeschwört wird.

Anders wie in der Schule, können die Eltern im Schach den Pädagogen für ihr Sprössling selbst wählen: zum Glück sind wir in heutiger Internetzeit nicht an ein Ort gebunden und genießen gerade im Schachtrainingsbereich eine hohe Flexibilität. Im Jugendbereich biete ich 3 verschiedene Konzepte an:

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